Die zwischen 1890-1892 im pseudogotischen Stil erbaute Familiengruft der Buquoy befindet sich am östlichen Ende des Gratzener Friedhofs. Sie besteht aus zwei Teilen, der Krypta im Erdgeschoss und der Kapelle im Obergeschoss. Über dem Eingang befindet sich ein vergoldetes Mosaik der Jungfrau Maria. Im Tympanon des Portals im Erdgeschoss ist ein Steinrelief mit dem Wappen der Buquoy angebracht, getragen von zwei Greifen und mit dem Motto des Adelsgeschlechts versehen: ‚Dieu et mon roi‘ (Für Gott und meinen König). In der Ruhestätte, die Graf Karl Bonaventura von Buquoy erbauen ließ, liegen acht Särge mit sterblichen Überresten der Buquoy. Die Familiengruft ist im Rahmen von Stadtführungen zugänglich. Weitere Mitglieder des Adelsgeschlechts haben ihre letzte Ruhe im ursprünglichen Familiengrab in der Gratzener Kirche gefunden.